Standortbestimmung

GEO-Audit: wo Ihr Unternehmen in KI-Antworten steht und was zu tun ist

Ein GEO-Audit ist die ehrliche Bestandsaufnahme vor jeder Maßnahme. Wir prüfen, ob Ihre Website die Voraussetzungen für generative Such- und Antwortsysteme erfüllt, und sagen Ihnen in klarer Sprache, was zuerst wichtig ist.

Definition

Was ein GEO-Audit ist und was es leistet

Ein GEO-Audit ist die systematische Prüfüng, ob eine Website die Voraussetzungen erfüllt, um von generativen Such- und Antwortsystemen gefunden, verstanden und als Quelle genutzt zu werden. Das schließt Google AI Overviews und AI Mode ein, aber auch ChatGPT mit Websuche, Perplexity und vergleichbare Assistenten. Das Audit betrachtet Technik, Inhalte, die Erkennbarkeit des Unternehmens als Entität und die Signale, die außerhalb der eigenen Website über das Unternehmen existieren.

Das Ergebnis ist kein Zahlenfriedhof, sondern eine Standortbestimung: Was funktioniert was fehlt, was blockiert und in welcher Reihenfolge sich Maßnahmen lohnen. Wir schreiben den Bericht so, dass Geschäftsführung und Umsetzende ihn gleichermaßen verstehen. Fachbegriffe erklären wir wo sie unvermeidbar sind, und verweisen auf unser Glossar.

Ein Audit lohnt sich vor jeder größeren Investition in Inhalte oder Technik. Es verhindert dass Budget in Maßnahmen fließt, die an der eigentlichen Ursache vorbeigehen. Häufig zeigt sich, dass ein einzelnes technisches Problem oder ein Widerspruch in den Unternehmensdaten mehr Wirkung hat als zwanzig neue Texte.

Wichtig ist uns die Trennung von Befund und Meinung. Was wir gemessen oder beobachet haben, steht als Tatsache im Bericht, mit Beleg und Beispiel. Was wir daraus schließen, ist als Einschätzung gekennzeichnet. So können Sie selbst nachvollziehen welche Empfehlung auf welchem Fund beruht, und bei Bedarf eine zweite Meinung einholen, ohne dass der Bericht dafür neu geschrieben werden muss.

Audit als Einstieg

Das Audit entspricht unserem Modell 1, dem GEO- und KI-Sichtbarkeits-Check. Umfang und Preis richten sich nach Größe und Zustand der Website.

Umfang anfragen
Prüfbereiche

Was wir im GEO-Audit untersuchen

Vier Bereiche, die zusammengehören. Ein Problem in einem Bereich zeigt sich fast immer auch in den anderen.

Technische Zugänglichkeit

Kann Google crawlen, rendern und indexieren? Gibt es Blockaden durch robots.txt, Noindex, fehlerhafte Canonicals oder JavaScript, das Inhalte erst nachlädt? Wie sehen Statuscodes, Weiterleitungen und Ladezeiten aus? Was hier scheitert ist für jedes generative System unsichtbar. Grundlagen dazu auf der Seite zu technischem SEO.

Inhaltliche Qualität und Antwortfähigkeit

Beantworten die wichtigsten Seiten konkrete Fragen? Gibt es eigene Erfahrung, Beispiele, Definitionen und belegbare Aussagen? Oder besteht der Text aus Allgemeinplätzen, die auf jeder Wettbewerberseite ebenso stehen könnten? Wir bewerten die zentralen Leistungs- und Themenseiten einzeln.

Entität und Konsistenz

Ist das Unternehmen eindeutig erkennbar: Name, Leistungen, Standorte, Verantwortliche? Stimmen die Angaben zwischen Website, Google-Unternehmensprofil, Verzeichnissen und strukturierten Daten überein? Gibt es Personen mit erkennbarem Fachbezug? Widersprüche schwächen jedes Vertrauenssignal.

Präsenz in Such- und Antwortsystemen

Wir stellen realistische Kundenfragen an AI Overviews, AI Mode, ChatGPT und Perplexity und dokumentieren, ob und wie Ihr Unternehmen vorkommt, welche Wettbewerber genannt werden und welche Quellen die Systeme dafür nutzen. Dazu werten wir Referrer aus KI-Systemen in Ihrer Webanalyse aus.

Ablauf

So läuft das Audit ab

  1. Briefing

    Ein Gespräch über Leistungen, Zielgruppen und typische Kundenfragen. Daraus entstehen die Suchanfragen, mit denen wir prüfen.

  2. Analyse

    Technik, Inhalte, Entitäten und Präsenz in den Systemen. Werkzeuge helfen, die Bewertung machen Meschen.

  3. Bericht

    Befunde mit Beispielen, Prioritäten nach Wirkung und Aufwand, konkrete Empfehlungen, die sich umsetzen lassen.

  4. Besprechung

    Wir gehen den Bericht gemeinsam durch, beantworten Fragen und klären, welche Schritte Sie selbst gehen und welche wir übernehmen.

Irrtümer

Was ein GEO-Audit nicht ist

„Ein Tool spuckt einen GEO-Score aus.“

Es gibt kein verlässliches Maß für Sichtbarkeit in generativen Systemen. Tools, die einen Score anzeigen, messen Stellvertretergrößen und verkaufen sie als Ergebnis. Ein Audit ersetzt die Zahl durch nachvollziehbare Stichproben.

„Das Audit prüft, ob meine Texte KI-optimiert sind.“

Es gibt keine geheime Schreibweise für KI. Google empfiehlt für seine generativen Funktionen dieselben Grundlagen wie für die klassische Suche. Das Audit prüft, ob Inhalte für Menschen nützlich, klar und belegbar sind.

„Nach dem Audit werde ich in ChatGPT genannt.“

Das Audit zeigt Ursachen und Prioritäten. Ob ein System Ihr Unternehmen später nennt, entscheidet das System. Wer das garantiert, kennt die Systeme nicht oder sagt es trotzdem.

„Ein Audit lohnt nur für große Websites.“

Gerade kleine Websites haben oft wenige, aber gravierdende Probleme. Ein kompaktes Audit findet sie in kurzer Zeit. Umfang und Preis passen wir an die Größe an.

Praxis

Was aus einem Audit typischerweise folgt

In den meisten Audits finden wir eine Handvoll Ursachen, die den Großteil der Probleme erklären. Bei einem Beratungsunternehmen war es eine Kombination aus fehlenden Leistungsseiten und einem Unternehmensprofil mit falscher Kategorie. Bei einem Handwerksbetrieb blockierte eine alte robots.txt seit dem Relaunsch den Ordner mit allen Leistungsbeschreibungen. Bei einem Softwareanbieter widersprachen sich Firmenname und Produktname auf drei verschiedenen Kanälen, sodass generative Systeme zwei verschiedene Unternehmen sahen.

Solche Befunde führen zu klaren nächsten Schritten. Manche lassen sich in Tagen umsetzen andere brauchen ein Projekt. Wenn Sie die Umsetzung mit uns machen möchten, folgt auf das Audit meist der Aufbau von KI-Sichtbarkeit als Modell 2 oder eine laufende Betreuung. Unternehmen aus der Region finden die lokale Variante auf der Seite zur GEO-Agentur für Bonn.

Wer sich vorab in die Grundlagen einlesen möchte, findet die Erklärung von Generative Engine Optimization und die Beschreibung, wie Google AI Overviews Quellen auswählen, in unserem Wissensbereich.

Beispielbefund

So liest sich ein Befund aus dem Audit

Damit Sie wissen, was Sie bekommen, hier ein anonymisierter Auszug in der Form, wie er im Bericht steht. Zuerst der Fund, dann die Einordnung, dann die Empfehlung.

Fund: Die Seite zur Leistung „Lohnbuchhaltung“ ist indexiert, wird aber bei der Frage „Lohnbuchhaltung auslagern Kosten“ weder in AI Overviews noch bei ChatGPT als Quelle genannt. Genannt werden zwei Wettbewerber, deren Seiten die Kostenfrage im ersten Absatz mit einer Spanne und den Einflussfaktoren beantworten.

Einordnung: Die eigene Seite erklärt die Leistung, beantwortet aber die Kostenfrage nicht. Es gibt keinen Absatz, den ein System als Antwort übernehmen könnte. Das ist ein inhaltliches Problem, kein technisches, und es betrifft nach unserer Stichprobe vier weitere Leistungsseiten.

Empfehlung: Je Leistungsseite einen Abschnitt „Was kostet das und wovon hängt es ab“ mit ehrlicher Spanne ergänzen, Priorität hoch, Aufwand etwa zwei Stunden je Seite mit Zuarbeit der Fachabteilung. Erwartete Wirkung: sichtbar in acht bis zwölf Wochen, nicht garantiert.

Jeder Befund folgt diesem Muster. Am Ende des Berichts stehen alle Empfehlungen in einer Tabelle nach Priorität, damit Sie die Reihenfolge auf einen Blick sehen.

Häufige Fragen

Fragen zum GEO-Audit

Was ist der Unterschied zwischen einem GEO-Audit und einem SEO-Audit?

Ein SEO-Audit konzentriert sich auf Crawling, Indexierung, Inhalte und Rankings in der klassischen Suche. Ein GEO-Audit prüft dieselbe Grundlage und zusätzlich die Fragen, die für generative Systeme zählen: Ist das Unternehmen als Entität eindeutig, sind Aussagen belegbar, gibt es direkte Antworten, passen strukturierte Daten zum Inhalt, wie sieht die Präsenz in AI Overviews, ChatGPT und Perplexity aus.

Welche Unterlagen brauchen Sie von mir?

Zugang zur Search Console und zur Webanalyse, wenn vorhanden. Dazu eine Liste Ihrer wichtigsten Leistungen und der Kundenfragen, die Sie regelmäßig hören. Mehr nicht. Den Rest holen wir uns von der Website und aus den Systemen selbst.

Wie lange dauert ein GEO-Audit?

Für eine Website mit bis zu fünfzig Seiten in der Regel zwei bis drei Wochen. Bei größeren Websites oder mehreren Standorten entsprechend länger. Sie erhalten vorab einen festen Zeitrahmen.

Bekomme ich einen Score oder eine Sichtbarkeitszahl?

Nein, bewusst nicht. Es gibt keine belastbare Kennzahl für Sichtbarkeit in generativen Systemen, und wer eine verkauft, hat sie sich ausgedacht. Sie bekommen Stichproben, Befunde und Prioritäten, die Sie nachvollziehen können.

Muss ich nach dem Audit mit NeueOptionen weiterarbeiten?

Nein. Das Audit ist so geschrieben, dass Ihre eigene Agentur oder Ihr Team damit arbeiten kann. Viele Kunden entscheiden sich danach für die Umsetzung mit uns, aber das ist keine Bedingung.

Nächster Schritt

Wissen, wo Sie stehen, bevor Sie investieren.

Ein Audit ist der günstigste Weg, Fehlinvestitionen zu vermeiden. Beschreiben Sie kurz Ihr Unternehmen, wir schlagen den passenden Umfang vor.