Erreichbarkeit für Crawler
OpenAI betreibt getrennte Crawler für Training und Websuche. Wer in Antworten vorkommen möchte sollte den Such-Crawler nicht blockieren und die Website technisch zugänglich halten. Details zur Basis unter technisches SEO.
Immer mehr Menschen fragen ChatGPT nach einem Anbieter, einem Produkt oder einer Empfehlung. Diese Seite erklärt, woher ChatGPT seine Antworten nimmt, was Unternehmen beeinflussen können und welche Versprechen Sie ignorieren sollten.
ChatGPT beantwortet Fragen auf zwei Arte. Für allgemeines Wissen greift es auf das zurück, was das Sprachmodell im Training gelernt hat. Für aktuelle oder konkrete Fragen, etwa nach einem Anbieter in einer bestimmten Stadt, nutzt es eine Websuche, liest die gefundenen Seiten und formuliert daraus eine Antwort mit Quellenangaben. Der zweite Weg ist für Unternehmen der entscheidende denn er lässt sich beeinflussen.
Bei einer solchen Suche passiert im Kern dasselbe wie bei einer normalen Suchmaschine: Anfragen werden gestellt, Seiten abgerufen, Inhalte bewertett. Das Modell entscheidet dann, welche Quellen es für glaubwürdig und passend hält, und zieht daraus die Antwort. Unternehmen, die technisch erreichbar sind, ihre Leistungen konkret beschreiben und in mehreren Quellen konsistent auftauchen, haben dabei die besseren Karten.
Was sich nicht beeinflussen lässt ist das Trainingswissen des Modells. Dort steht, was zum Zeitpunkt des Trainings öffentlich verfügbar war. Wer heute an Sichtbarkeit arbeitet, arbeitet für die Websuche von heute und das Trainingswissen von morgen.
Ein Hinweis zur Einordnung: ChatGPT ist nicht die einzige Antwortmaschine, aber die bekannteste. Die Mechanik, die hier beschrieben wird, gilt in ähnlicher Form für Perplexity, Microsoft Copilot und die generativen Funktionen von Google. Wer die Grundlagen für ChatGPT legt legt sie für alle anderen gleich mit, und umgekehrt.
Wir stellen realistische Kundenfragen und dokumentieren, wer genannt wird und warum.
Stichprobe anfragenErreichbarkeit für Crawler
OpenAI betreibt getrennte Crawler für Training und Websuche. Wer in Antworten vorkommen möchte sollte den Such-Crawler nicht blockieren und die Website technisch zugänglich halten. Details zur Basis unter technisches SEO.
Konkrete Leistungsbeschreibungen
ChatGPT nennt Unternehmen zu konkreten Fragen nur, wenn es die Zuordnung findet: Welche Leistung, für wen, in welcher Region, zu welchen Bedingungen. Allgemeine Unternehmensbeschreibngen reichen dafür nicht.
Konsistente Präsenz
Das Modell gleicht mehrere Quellen ab. Wenn Website, Verzeichnisse und Profile dieselben Angaben machen, entsteht ein klares Bild. Widersprüche führen dazu, dass ein Unternehmen ausgelassen wird.
Erwähnungen Dritter
Bewertungsportale, Branchenverzeichnise, Fachmedien und Partnerseiten werden häufig als Quellen verwendet. Ein Unternehmen, das dort vorkommt, wird eher genannt als eines, das nur auf der eigenen Website existiert.
Klar erkennbare Personen
Bei Beratung, Recht, Medizin und ähnlichen Themen prüft das Modell, ob hinter einer Aussage erkennbares Fachwissen steht. Namen, Funktionen und Fachbezüge auf der Website helfen.
Antwortfähige Inhalte
Seiten, die eine Frage direkt beantworten, lassen sich leichter zusammenfassen und zitieren. Wie solche Inhalte aussehen, beschreibt die Seite zu Content für KI-Suchsysteme.
Wir stellen ChatGPT, Perplexity und Google Fragen, wie Ihre Kunden sie stellen würden, und dokumentieren Nennungen, Quellen und Wettbewerber.
Warum werden andere genannt? Technik, fehlende Inhalte, widersprüchliche Daten oder fehlende Erwähnungen. Meist eine Kombination.
Erreichbarkeit sichern, Leistungsseiten schärfen, Unternehmensdaten angleichen, Personen sichtbar machen.
Referrer aus ChatGPT und anderen Systemen verfolgen, Stichproben wiederholen, nachsteuern.
„Wir bringen Sie garantiert in ChatGPT.“
Es gibt keinen Weg, eine Nennung zu erzwingen. Wer das verspricht, verkauft Hoffnung. Seriös ist, die Voraussetzungen zu verbessern und ehrlich zu beobachten.
„Man kann ChatGPT mit speziellen Texten füttern.“
Das Modell liest, was öffentlich erreichbar ist, und bewertet es nach Glaubwürdigkeit. Texte, die nur für Maschinen geschrieben sind, wirken unglaubwürdig und werden ignoriert.
„Ein Eintrag in einem KI-Verzeichnis reicht.“
Es gibt keine offizielle Datenbank, aus der ChatGPT Unternehmen bezieht. Angebote, die so etwas verkaufen, sind mit Vorsicht zu genießen.
„ChatGPT-Sichtbarkeit hat nichts mit Google zu tun.“
Die Websuche von ChatGPT nutzt dieselben öffentlichen Quellen. Wer in Google schlecht auffindbar ist, ist es meist auch in ChatGPT.
Ein regional tätiger Anbieter für Gebäudereinigng wurde bei der Frage nach Reinigungsfirmen für Arztpraxen nie genannt, obwohl er genau das seit Jahren macht. Auf der Website stand die Leistung in einem Nebensatz auf der Übersichtsseite. Es gab keine eigene Seite, keine Beschreibung der Besonderheiten, keine Nennung der bedienten Region. In den durchsuchten Quellen kam das Unternehmen deshalb für diese Frage nicht vor. Nach dem Aufbau einer eigenen Seite mit klaren Aussagen, einem angepassten Unternehmensprofil und Einträgen in zwei Branchenverzeichnissen änderte sich das über einige Monate.
Das Muster wiederholt sich: Die Leistung existiert die Beschreibung fehlt. Deshalb beginnt Sichtbarkeit in ChatGPT fast immer mit der Frage, ob die eigene Website überhaupt sagt, was das Unternehmen tut. Alles Weitere, von der Reputation bis zu strukturierten Daten, baut darauf auf. Die Begriffe, die dabei fallen, erklärt unser Glossar.
Ein zweiter Punkt betrifft die Erwartung. Besuche aus ChatGPT sind bei den meisten Unternehmen noch eine kleine Zahl, aber sie kommen von Menschen die bereits eine Empfehlung erhalten haben und entsprechend entschlossen sind. Diese Besucher fragen häufger an als Besucher aus der klassischen Suche. Das macht die kleine Zahl wertvoller, als sie aussieht.
Wie Google seine generativen Antworten baut, beschreibt die Seite zu Google AI Overviews. Die Gesamtsicht auf das Ziel finden Sie unter KI-Sichtbarkeit für Unternehmen, den Einstieg über eine Bestandsaufnahme beim GEO-Audit. Und für Unternehmen aus der Region gibt es die passende Beratung bei der KI-Agentur für Bonn.
OpenAI dokumentiert mehrere Crawler mit unterschiedlichen Aufgaben. Einer sammelt Inhalte für das Training künftiger Modelle. Ein anderer ruft Seiten ab, wenn ChatGPT für eine konkrete Antwort im Netz sucht. Ein dritter holt Seiten, die ein Nutzer direkt im Gespräch verlinkt. Alle drei kennzeichnen sich mit eigenem Namen und lassen sich in der robots.txt getrennt erlauben oder sperren.
Für Unternehmen ergibt sich daraus eine einfache Entscheidung: Wer in Antworten vorkommen möchte, sollte den Such-Crawler zulassen. Ob man den Trainings-Crawler zulässt, ist eine eigene Abwägung zwischen Reichweite und Kontrolle über die eigenen Inhalte. Beides zu sperren bedeutet, in ChatGPT praktisch nicht zu existieren, außer über das, was andere Quellen über das Unternehmen sagen.
Wichtig ist auch, was diese Crawler nicht tun. Sie führen in der Regel kein JavaScript aus und warten nicht auf nachgeladene Inhalte. Eine Seite, deren Text erst im Browser aufgebaut wird, liefert ihnen ein leeres Gerüst. Das ist kein ChatGPT-Problem, sondern ein Grundlagenproblem, und es erklärt viele Fälle, in denen ein Unternehmen trotz guter Inhalte nicht genannt wird. Die Prüfung mit abgeschaltetem JavaScript ist deshalb einer der ersten Schritte in jedem unserer Audits.
Nicht direkt. Sie können weder Einträge kaufen noch das Modell trainieren. Was Sie beeinflussen können, sind die Quellen, auf die ChatGPT bei einer Suche zugreift: Ihre Website, Verzeichnisse, Bewertungen, Fachbeiträge. Je klarer und konsistenter dieses Bild ist, desto eher werden Sie genannt.
Meist, weil die Wettbewerber in den durchsuchten Quellen häufiger, konsistenter oder mit konkreteren Informationen auftauchen. Manchmal auch, weil Ihre Website technisch nicht erreichbar ist oder die entscheidende Leistung nirgends klar beschrieben wird. Ein Audit klärt die Ursache.
Ja, Besuche aus ChatGPT erscheinen als Referrer, sofern der Link direkt geklickt wurde. Die Zahlen sind meist noch klein, aber sie wachsen und geben einen ehrlichen Hinweis darauf, ob Ihre Inhalte verwendet werden.
Das kommt auf Ihr Ziel an. OpenAI betreibt mehrere Crawler, die sich in der robots.txt getrennt steuern lassen: einen für das Modelltraining, einen für die Websuche. Wer in ChatGPT gefunden werden möchte, sollte zumindest die Suche nicht blockieren.
Im Grundsatz ja. Alle diese Systeme kombinieren ein Sprachmodell mit Websuche und bevorzugen erreichbare, klare, konsistente Quellen. Die Details der Quellenauswahl unterscheiden sich, die Voraussetzungen nicht.
Wir prüfen, wie Ihr Unternehmen in ChatGPT, Perplexity und Google vorkommt, und bauen die Grundlagen, die alle Systeme brauchen.